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Lukaschenko betont hohe Entwicklung von Beziehungen zu Usbekistan

Präsident 13.06.2018 | 12:29
Alexander Lukaschenko und Nigmatilla Juldaschew
Alexander Lukaschenko und Nigmatilla Juldaschew

MINSK, 13. Juni (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko betont hohe Entwicklung von Beziehungen zu Usbekistan. Das erklärte er beim Treffen mit dem Parlamentspräsidenten Usbekistans, Nigmatilla Juldaschew.

„Innerhalb des letzten Jahres haben wir in den Beziehungen mit Usbekistan mehr erreicht, als in den letzten 20 Jahren davor. Das ist das Verdienst des Präsidenten Usbekistans. Ihr Präsident ist ein kluger, begabter Mensch. Noch in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident konnte er die Lage in der ganzen Welt und auf der Minsk-Taschkent-Achse einschätzen und hat dann einen großen Durchbruch gemacht", sagte das Staatsoberhaupt. "Das habe ich ihm beim SOZ-Gipfel gesagt. In der letzten Zeit haben Sie große Leistungen im Bereich der internationalen Beziehungen erzielt. Ich denke, dass keiner der postsowjetischen Staaten so was erreicht hat. Sie haben sich der ganzen Welt geöffnet“.

Hervorragende Leistungen

Alexander Lukaschenko hob hervor, dass Usbekistan besonders in der Wirtschaft hervorragende Leistungen erzielt hat. „Man kann die Beziehungen in Diplomatie und Politik ausbauen. Schwieriger ist es, das Resultat herbeizuführen. Und Sie haben es geschafft. Das ist das größte Verdienst der Führung ihres Landes. Davon zeugt der Durchbruch Usbekistans auf der internationalen Arena und die Beziehungen zwischen Belarus und Usbekistan“, betonte der Präsident.

Das Staatsoberhaupt hat die bilateralen Beziehungen und die Umsetzung angestrebter Ziele als positiv eingeschätzt.

Alexander Lukaschenko hob hervor, dass es natürlich Probleme gebe. Aber er sei überzeugt, dass Usbekistan aufgrund seiner menschlichen Ressourcen, Klimabedingungen, einer schnellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung akute Probleme innerhalb der nächsten fünf Jahre bewältige.

„Sie dürfen nicht vergessen, dass wir nicht einfach zufällige Beobachter sind. Wir freuen uns über ihre Erfolge. Wir sind aktive Anhänger und Treiber der Prozesse in Usbekistan. Sie können sich auf uns verlassen“, versicherte der belarussische Staatschef.

Usbekistan dankt Lukaschenko

Nigmatilla Juldaschew unterstrich, dass man in Usbekistan den belarussischen Präsidenten sehr achte und sich über die Erfolge des Landes, sein wachsendes Ansehen auf der internationalen Arena freue. „Wir schätzen hoch ihre Aufmerksamkeit in Bezug auf die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen unseren Staaten und Völkern. Wir vergessen nicht, dass sie Usbekistan in den für das usbekische Volk schwierigen Tagen besuchten, um unseres ersten Präsidenten Islam Karimow zu gedenken“, sagte er.

Die Vertragsbasis zwischen Belarus und Usbekistan zählt nahezu 60 Abkommen. Die Seiten wirken erfolgreich bei der UNO, OSZE, anderen internationalen Organisationen mit und pflegen eine intensive bilaterale Zusammenarbeit.

Bilateraler Handel

2017 erreichte der Warenumsatz $130,9 Mio. (205,4% gegenüber 2016). Exporte betrugen $96,1 Mio. (268,2%), Importe $34,8 Mio. (124,7%). Ähnliche Tendenzen werden im bilateralen Handel 2018 beobachtet. In den Monaten Januar-April belief sich der Warenumsatz auf $62,1 Mio. Der Handel mit Dienstleistungen machte 2017 $9,2 Mio. aus.

Aus Belarus wurden 2018 Traktoren und Sattelschlepper, Teile und Autozubehör, Zucker, Holzspanplatten, Holzwaren, Sondertechnik, Landwirtschaftsmaschinen, Straßen- und Bautechnik geliefert. Aus Usbekistan wurden Baumwollgarn, Trockenobst, Mischungen aus Nüssen und Obst, frische Weintrauben und Rosinen, Personenkraftwagen, Frucht- und Obstsäfte importiert.

In Usbekistan sind 23 Organisationen mit belarussischen Gründern registriert. 2017 wurden im Land Montagebetriebe der belarussischen Technik „Amkodor-Agrotechmasch“ und „UsBelAgromasch“ gegründet. In Belarus funktionieren 62 Organisationen, deren Gründer usbekische juristische und natürliche Personen sind.

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