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Amina Mohamed besucht am 20.-21. Februar Belarus

Politik 14.02.2018 | 12:03
Amina Mohamed. Foto von der Seite des UN-Nachrichtenzentrums
Amina Mohamed. Foto von der Seite des UN-Nachrichtenzentrums

MINSK, 14. Februar (BelTA) - Die erste UN-Vizegeneralsekretärin Amina Mohamed ist in Belarus am 20.-21. Februar zu Arbeitsbesuch. Das gab der Pressedienst des Republikrates bekannt.

Amina Mohamed nimmt am regionalen Forum der nationalen Koordinatoren zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele in Minsk am 21. Februar teil.

Sie trifft sich auch mit dem Vorsitzenden des Republikrates Michail Mjasnikowitsch und der Vizevorsitzenden des Rates der Republik der Nationalversammlung, nationalen Koordinatorin für die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, Marianna Schtschotkina.

Auf dem Programm steht der Besuch der ersten UN-Vizegeneralsekretärin des Landesweiten Rehabilitationszentrums für behinderte Kinder, der Nationalbibliothek, wo sie sich mit Vertretern der belarussischen Jugend und jungen Parlamentariern trifft.

Das regionale Forum der nationalen Koordinatoren versammelt in Minsk Delegationen aus über 40 Staaten. Das sind hochrangige Beamten, Vertreter der internationalen Organisationen. Die Teilnehmer des Forums tauschen ihre Erfahrungen zur SDG-Erreichung aus, besprechen Probleme bei der Erfüllung der Tagesordnung für nachhaltige Entwicklung bis 2030. „Der Dialog fördert Verbreitung besserer Weltpraxis und innovativen Ansätze zur SDG-Erreichung, wird zur Plattform für das Netz der nationalen SDG-Koordinatoren“, wurde im Pressedienst betont.

Die Tagesordnung im Bereich nachhaltige Entwicklung 2030 wurde durch UN-Mitgliedstaaten am 25. September 2015 angenommen. Sie umfasst eine Liste mit 17 Zielen, die auf die Armutsbekämpfung, Bekämpfung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit sowie Lösung von Problemen abzielen, die mit dem Klimawandel verbunden sind.

Belarus unternahm eine Reihe wichtiger Schritte zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Die Regierung genehmigte die Nationale Strategie der nachhaltigen sozial-wirtschaftlichen Entwicklung bis 2030. Der Staatschef ernannte Marianna Schtschotkina zur nationalen Koordinatorin für die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Es wurde die Nationale Architektur zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung gebaut. Der Staat kooperiert auf dem Gebiet mit Geschäftskreisen, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen.

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