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Juri Bondar

Belarussische Kultur muss in der Welt in neuer Form präsentiert werden

Meinungen 06.02.2018 | 11:45
Juri Bondar Juri Bondar Kulturminister von Belarus

Die belarussische Kultur muss in der Welt in einer neuen Form präsentiert werden. Diese Meinung äußerte der belarussische Kulturminister, Juri Bondar, in der Kollegiumssitzung des Kulturministeriums zu Arbeitsergebnissen 2017, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Es besteht Bedarf an neuen Ideen und Formen der Präsentation der belarussischen Kultur in der Welt mit der Nutzung der Möglichkeiten von Informationstechnologien“, sagte der Kulturminister.

2017 seien 11 internationale Abkommen im Kulturbereich unterzeichnet worden. Jede Kulturorganisation müsse an der Umsetzung dieser Abkommen arbeiten, Möglichkeiten für direkte Kontakte mit ausländischen Kollegen nutzen, unterstrich der Kulturminister. Das Kulturministerium habe die Tage der belarussischen Kultur in sechs Ländern veranstaltet. Die Leiter der unterstellten Organisationen hätten eine Möglichkeit für die Werbung und Aufnahme von Beziehungen. Ein Teil der erzielten Vereinbarungen sei aber nur ein Stück Papier, bemerkte Juri Bondar.

Das Ziel der Auslandsdienstreisen der Leiter der Kultureinrichtungen in diesem Jahr müsse der Abschluss der langfristigen Abkommen sein, so er. Man müsse Websiten auf mehreren Sprachen erstellen, die Präsenz in sozialen Netzwerken erweitern und an internationalen Projekten aktiv teilnehmen, unterstrich der Kulturminister.

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