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Sinowski: Keine Krise mit Außenfinanzierung in Belarus

Wirtschaft 14.03.2018 | 11:57
Wladimir Sinowski. Archivfoto
Wladimir Sinowski. Archivfoto

MINSK, 14. März (BelTA) - In Belarus gibt es keine Krise mit Außenfinanzierung. Das erklärte der Wirtschaftsminister, Wladimir Sinowski, vor Journalisten.

Belarus arbeitet dem Minister zufolge ganz intensiv mit der Weltbank, Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, chinesischen Finanzstrukturen zusammen. „Der einzige Nachteil, den wir möglichst schnell aufheben wollen, ist der Mangel an Projekten, für die wir Kredite vergeben können“, machte der Minister aufmerksam.

Was das neue Programm mit IWF angeht, so wird daran einstweilen nicht gearbeitet, sagte Wladimir Sinowski. „Wir richten uns nach dem Artikel 4 bei der Arbeit mit IWF, zweimal jährlich nehmen an seinen Sitzungen teil“, fügte er hinzu.

Der Minister betonte, dass der Start eines neuen IWF-Programms eine gute Botschaft für alle Investoren und internationale Finanzorganisationen sein würde. In Belarus versteht man, dass dafür bestimmte Schritte zu machen sind, unter anderem muss nationale Gesetzgebung verbessert werden.

Zu einer der Bedingungen für ein neues Programm zählte Wladimir Sinowski 100-prozentige Bezahlung der kommunalen Dienstleistungen durch die Bevölkerung. „Wir verstehen aber, dass dies auf einmal nicht zu machen ist“, unterstrich der Minister. Er erläuterte, dass dafür bestimmte Gehälter, Geldeinnahmen der Haushalte notwendig sind. Einige Staaten, die IWF-Programme umsetzen, haben volle Bezahlung der kommunalen Dienstleistungen eingeführt. Die meisten Bürger können es sich aber nicht leisten. Belarus wird nicht denselben Weg einschlagen.

Außerdem sind einige Probleme in der Realwirtschaft zu meistern. Gemeint werden die Schulden der Betriebe.

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