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Makej: Belarus rechnet mit aktiver Entwicklung der Kooperation mit BRD im Businessbereich

Wirtschaft 17.11.2017 | 16:27
Sigmar Gabriel und Wladimir Makej
Sigmar Gabriel und Wladimir Makej

MINSK, 17. November (BelTA) – Belarus rechnet mit einer aktiven Entwicklung der Zusammenarbeit mit Deutschland im Businessbereich. Das erklärte der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, heute im Anschluss an das Treffen mit Vizekanzler und Bundesaußenminister, Sigmar Gabriel, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Wir begrüßen das wachsende Interesse der deutschen Geschäftsleute an Belarus. Wir sind bereit, die gemeinsamen belarussisch-deutschen Projekte allseitig zu unterstützen, die sowohl auf dem umfangreichen Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion als auch auf die chinesische Initiative der neuen Seidenstraße ausgerichtet sind“, erklärte Wladimir Makej.

Er bemerkte, in Belarus seien mehrere hunderte Betriebe mit deutschem Kapital, zahlreiche Filialen verschiedener deutscher Unternehmen tätig.

„Ja, es waren Momente, die vor allem mit Sanktionen verbunden seien, die ein hemmender Faktor für Vertreter deutscher Unternehmen waren. Heute ging es beim Treffen mit dem Staatschef darum, dass Belarus für das deutsche Business offen ist. Wir laden es zur Arbeit in Freien Wirtschaftszonen und im Industriepark „Great Stone“ ein. Wir einigten uns darauf, mehrere Projekte vorzubereiten und umzusetzen“, sagte der Außenminister.

Wladimir Makej äußerte die Hoffnung, dass sich die Entwicklung der Kooperation im Businessbereich wesentlich beschleunigt.

Sigmar Gabriel stimmte zu, dass es große Möglichkeiten für die Ankurbelung von Beziehungen in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Investitionen gebe. „Wir müssen Belarus als Plattform für das internationale Business gemeinsam werben. Hier gibt es viele Möglichkeiten für internationale Investitionen. Das ist ein Land mit der guten Bildung. Die Menschen, die hier leben, gewöhnten sich an, in Industriebetrieben zu arbeiten“, sagte er.

„Mir scheint es, dass es an der Zeit ist, Aufmerksamkeit auf Belarus zu lenken“, fügte er hinzu.

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