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Kobjakow: Ortsbehörden müssen Aufmerksamkeit der Geschäftsentwicklung in Regionen schenken

Wirtschaft 16.03.2018 | 19:49
Andrej Kobjakow. Archivfoto
Andrej Kobjakow. Archivfoto

KREIS GANZEWITSCHI, 16. März (BelTA) - Ortsbehörden müssen eine große Aufmerksamkeit der Geschäftsentwicklung in Regionen schenken. Das erklärte der Premier Andrej Kobjakow während der Arbeitsreise in den Kreis Ganzewitschi des Gebiets Brest.

Dem Regierungschef wurde über die sozial-wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Ganzewitschi, Perspektiven der kleinen und kleineren Unternehmen, Schaffung neuer Arbeitsplätze berichtet. 2017 wurden im Kreis 10 mikro- und kleinen Organisationen gegründet. Andrej Kobjakow interessierte sich dafür, wie die Ortsbehörden mit neuen Betrieben zusammenarbeiten, wie sie diese unterstützen, ob mit Banken konstruktiv gearbeitet wird. „Wenn im Kreis im vorigen Jahr nur 10 Betriebe gegründet wurden, so muss Vorsitzender des Kreisexekutivkomitees über diese Bescheid wissen: ihr Tätigkeitsgebiet, Pläne, Probleme, um eine vernünftige Unterstützung durch Behörden zu bieten. Davon hängt direkt die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen ab“, betonte er.

Im Kreis werden zum Beispiel Transportunternehmen gegründet. Zuerst planen sie Güter-, im weiteren könnten sie auch Passagierbeförderungen vornehmen. Dabei muss es für staatliche und private Beförderer gerechte Bedingungen geben. „Es muss ein vernünftiges Gleichgewicht geschaffen werden. Man muss dabei helfen, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gestalten, damit Verbraucher im Endeffekt gewinnen“, glaubt Andrej Kobjakow.

Während der Arbeitsreise wurde über die Entwicklung der sozialen Infrastruktur im Kreis Ganzewitschi beraten. Ortsbehörden schlugen vor, einen Sportkomplex zu errichten. Der Regierungschef stimmte zu, dass es im Kreis an einem modernen Sportzentrum mangelt. Er gab in Auftrag, diese Frage mit dem Exekutivkomitee des Gebiets Brest zu besprechen, über Finanzierung nachzudenken.

Andrei Kobjakow besuchte einige Betriebe und Werke sowie Kreiskrankenhaus und eine Blutspendestation im Kreis Ganzewitschi.

Der Premier erteilte nach dem Besuch des Kreiskrankenhauses Ganzewistchi Aufträge zur Verbesserung der medizinischen Hilfe für Bevölkerung.

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