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Experte schließt drastische Schwankungen des belarussischen Rubels aus

Wirtschaft 19.06.2018 | 13:29
Alexander Sabodin
Alexander Sabodin

MINSK, 19. Juni (BelTA) - Es muss keine drastischen Schwankungen des belarussischen Rubels in den nächsten Jahren geben. Diese Meinung sprach der Direktor des Unternehmens „Alpari Eurasien“, Alexander Sabodin, während der Online-Konferenz auf der BelTA-Seite aus.

Ihm zufolge führen die Behörden eine ausgewogene und vorsichtige Geld- und Kreditpolitik durch. Nichts bedroht die Stabilität des belarussischen Rubels. „Der Rubel wird in der langfristigen Perspektive gesenkt, aber ohne Schwankungen, ruhig. Er wird sich nach der Inflation richten, die sich auch in den letzten Jahren verlangsamt. Der Rubel wird nicht seitens der derzeitigen Geld- und Kreditpolitik bedroht“, unterstrich der Experte.

Alexander Sabodin hob hervor, dass äußere Schocks nicht ausgeschlossen werden. „Zum Beispiel drastische Senkung der Weltpreise für solche belarussische Exportwaren wie Ölprodukte oder Kalidünger. Oder zum Beispiel mögliche Schwächung der russischen Währung, die auch belarussischen Rubel nach sich zieht“, sagte er.

Der Direktor des Unternehmens „Alpari Eurasien“ erinnerte, dass der US-Dollar seit Jahresanfang weniger als 2 % gegenüber dem belarussischen Rubel zulegte. Europäische Währung sank um über 1%, russischer Rubel verlor etwa 7,5% gegenüber der belarussischen Währung. Dadurch verringerte sich der Währungskorb bis zum Jahresanfang um 3,5% und erreichte das Niveau vom August des Vorjahres. Die Grundlage für die Stärkung des belarussischen Rubels bilden der positive Außenhandelssaldo mit Waren und Dienstleistungen sowie Erhöhung des Devisenverkaufs über Devisenkauf in erster Linie durch Ersparnisse der Bevölkerung.

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