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Belarus und Russland müssen Kompromiss für Gewährleistung des fairen Wettbewerbs finden

Wirtschaft 13.06.2018 | 16:44
Andrej Kobjakow
Andrej Kobjakow

MOSKAU, 13. Juni (BelTA) – Belarus und Russland müssen einen Kompromiss finden, um den fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Das erklärte der belarussische Premier, Andrej Kobjakow, heute in der Sitzung des Ministerrats des Unionsstaates in Moskau, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Unsere gemeinsame Aufgabe besteht darin, einen gegenseitig vorteilhaften Kompromiss für die Gewährleistung des fairen und gleichen Wettbewerbs zu finden“, unterstrich der Premier.

Im Fokus bleiben Lieferungen belarussischer Landwirtschaftsprodukte auf den russischen Markt sowie die Teilnahme belarussischer Betriebe an öffentlichen Beschaffungen und Programmen zur Subventionierung. „Aus bestimmten Gründen gibt es Unterschiede in den Ansätzen zur Lösung dieser Fragen seitens der Fachbehörden“, stellte Andrej Kobjakow fest.

Zu Instrumenten für die Erreichung des Handelsvolumens in Höhe von über $40 Mrd. müssen Aufbau des gemeinsamen Marktes, Schaffung gleicher Bedingungen für Wirtschaftsführung, Erhaltung des Potenzials des Maschinenbaukomplexes und der Zusammenarbeit im Bereich agrardinsutrieller Komplex, Abschaffung geltender Hürden und Einschränkungen sowie Produktion des Unionsproduktes und seine gemeinsame Einführung in die Märkte der Drittländer werden.

Diese Fragen wurden vor der derzeitigen Sitzung des Ministerrats im Rahmen der Arbeitsgruppen behandelt. „Praktische Ergebnisse der durchgeführten Arbeit sind bescheiden. Problemfragen werden nicht so schnell gelöst“, so Andrej Kobajkow.

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